3D-Laserscanning eines Industriegebäudes in Deutschland – Architekturaufnahme 2530 m²

Wir haben eine detaillierte architektonische Bestandsaufnahme eines historischen Industriegebäudes in Maltitz in Deutschland durchgeführt. Das Gebäude mit seiner komplexen konstruktiven Struktur erforderte eine präzise Erstellung der Projektdokumentation, einschließlich Innenräume, Fassaden sowie der Dachkonstruktion.

Dank des Einsatzes von terrestrischem 3D-Laserscanning konnten schnell vollständige Messdaten erfasst und eine komplette 2D-CAD-Dokumentation erstellt werden, ohne zusätzliche Messungen vor Ort durchführen zu müssen.

Projektübersicht

Projekttyp: 3D-architektonische Bestandsaufnahme für die Erstellung von Planungsunterlagen
Standort: Maltitz, Deutschland
Objekttyp: Historisches Industriegebäude

Innenfläche: ca. 1650 m²
Fassadenfläche: ca. 880 m²

Leistungsumfang

  • Grundrisse der Geschosse
  • Gebäudeschnitte
  • Fassadenzeichnungen
  • Dokumentation der Dachkonstruktion

Projektziel

Erstellung einer vollständigen 2D-CAD-Dokumentation auf Grundlage einer 3D-Punktwolke.

Projektherausforderungen

Komplexe Gebäudestruktur

Historische Industriegebäude weisen häufig eine unregelmäßige Geometrie und komplexe konstruktive Elemente auf, insbesondere im Bereich der Dachkonstruktion.

Große Anzahl konstruktiver Details

Die Dokumentation umfasste nicht nur die Geschosse des Gebäudes, sondern auch die detaillierte Struktur der Dachkonstruktion, was den Umfang der Arbeiten erheblich erhöhte.

Minimierung zusätzlicher Vor-Ort-Messungen

Der Kunde benötigte einen vollständigen Datensatz, der eine Analyse des Gebäudes ermöglicht, ohne weitere Besuche vor Ort durchführen zu müssen.

Technische Daten und Genauigkeit

  • Messmethode: terrestrisches 3D-Laserscanning (TLS)
  • Scanner: Faro Focus (Standardmodus)
  • Scanmodus: Schwarz-Weiß (ohne RGB-Textur)
  • Punktwolken-Dichte: ca. 700–1000 Punkte/m²
  • Messgenauigkeit: etwa ±2–3 mm

Methodik der Umsetzung

1. Gebäudescanning (Tag 1–2)

Innerhalb von zwei Tagen wurde das Gebäude vollständig gescannt – sowohl die Innenräume als auch die Fassaden. Dadurch entstand eine vollständige Punktwolke mit allen konstruktiven Elementen des Gebäudes.

2. Registrierung und Vorbereitung der Punktwolke (Tag 3)

Nach Abschluss der Feldarbeiten wurden folgende Schritte durchgeführt:

  • Zusammenführung der Scans
  • Genauigkeitsprüfung
  • Vorbereitung der Punktwolke für die weitere Verarbeitung

Bereits in dieser Phase erhielt der Kunde Zugang zu einem virtuellen Rundgang, der eine schnelle Analyse des Gebäudes ermöglicht.

3. Erstellung der CAD-Dokumentation (Tag 4–15)

Auf Grundlage der Punktwolke wurden erstellt:

  • Grundrisse
  • Gebäudeschnitte
  • Fassaden
  • Dokumentation der Dachkonstruktion

Die gesamte Dokumentation wurde in einer CAD-Umgebung mit hoher geometrischer Genauigkeit erstellt.

Projektergebnisse

Punktwolke

  • Formate: RCP / RCS

2D-Dokumentation

  • Grundrisse
  • Schnitte
  • Fassaden
  • Formate: DWG und PDF

Zusätzliche Materialien

  • Fotodokumentation
  • Virtueller Rundgang durch das Gebäude

Wichtige Vorteile für den Auftraggeber

Keine zusätzlichen Messungen erforderlich

Die vollständige Punktwolke ermöglicht eine Analyse beliebiger Gebäudebereiche ohne erneute Messungen vor Ort.

Remote-Analyse des Gebäudes

Dank des virtuellen Rundgangs können Planer das Gebäude bereits vor Beginn der Planungsarbeiten analysieren.

Vollständige Planungsgrundlage

Die CAD-Dokumentation wurde direkt auf Grundlage präziser Messdaten erstellt.

Optimierung des Planungsprozesses

Das Planungsteam erhielt einen vollständigen Datensatz, der den Beginn der Projektarbeiten ohne zusätzliche Vor-Ort-Besuche ermöglicht.

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