Betonscan und Betonscanning zur Bewehrungsortung vor dem Bohren

Der Betonscan ist ein zentrales Verfahren zur zerstörungsfreien Untersuchung von Stahlbetonkonstruktionen. Mit moderner Bodenradartechnik lassen sich Bewehrung, Spannkabel, eingebettete Leitungen und Bauteilstrukturen präzise lokalisieren, bevor Bohr- oder Schneidarbeiten beginnen. Eine fachgerechte Bewehrung orten Untersuchung reduziert das Risiko statischer Beeinträchtigungen und verhindert kostspielige Schäden.

Im Bauwesen ist die GPR Untersuchung von Beton ein wesentlicher Bestandteil der technischen Vorbereitung. Vor Kernbohrungen, Durchbrüchen oder Befestigungen ist die Kenntnis der internen Struktur des Bauteils entscheidend.

Was ist ein Betonscan mit Bodenradar?

Beim Betonscanning werden elektromagnetische Impulse in das Betonbauteil gesendet. Trifft das Signal auf metallische Elemente wie Bewehrungsstahl oder Spannkabel, wird es reflektiert. Die Auswertung der Laufzeit und Signalintensität ermöglicht die Bestimmung von Lage und Tiefe der Elemente.

Ein professioneller GPR Betonscan eignet sich insbesondere für:

  • Bewehrung im Beton orten
  • Kabel im Beton orten
  • Beton vor Bohren scannen
  • Beton vor Schneiden prüfen
  • Bauteildicke feststellen

Die Untersuchung erfolgt zerstörungsfrei und ohne Eingriff in die Konstruktion.

Warum ist Bewehrungsortung vor dem Bohren notwendig?

Bohrungen ohne vorherige Analyse können tragende Elemente beschädigen. Das Durchtrennen von Bewehrung oder Spannkabeln kann die Tragfähigkeit eines Bauteils erheblich beeinträchtigen. Eine gezielte Bewehrung orten vor Bohrarbeiten schafft Planungssicherheit.

Typische Risiken ohne Betonscan:

  • Schwächung der Konstruktion
  • Beschädigung von Spannkabeln
  • Unerwartete Nacharbeiten
  • Verzögerungen im Bauablauf

Der Betonscan stellt sicher, dass Bohrungen nur in freigegebenen Bereichen erfolgen.

Typische Anwendungsbereiche

Ein Betonscan mit Bodenradar wird eingesetzt bei:

  • Kernbohrungen für Installationen
  • Durchbrüchen in Decken und Wänden
  • Montage von Anker- und Befestigungssystemen
  • Sanierungen von Bestandsgebäuden
  • Industriebauten und Parkhäusern

Auch bei der Analyse von Bestandsunterlagen dient die GPR Untersuchung als technische Verifizierung.

Vergleich: Betonscan vs. mechanische Öffnung

KriteriumBetonscan mit BodenradarMechanische Öffnung
ZerstörungsfreiJaNein
Risiko für TragstrukturNiedrigHoch
ZeitaufwandGeringHoch
NacharbeitenMinimalHäufig erforderlich
DokumentationDigital möglichEingeschränkt

Der Betonscan ermöglicht eine gezielte Planung ohne unnötige Beschädigung der Konstruktion.

Genauigkeit und technische Rahmenbedingungen

Die Genauigkeit des Betonscans hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Bewehrungsdichte
  • Bauteildicke
  • Betonfeuchtigkeit
  • Antennenfrequenz
  • Erfahrung in der Datenauswertung

In der Regel lassen sich Bewehrungsstäbe, Kabel und Spannsysteme zuverlässig lokalisieren. Stark bewehrte Bauteile oder besondere Materialeigenschaften können die Signalinterpretation beeinflussen. Eine fachgerechte Analyse der Radargramme ist daher essenziell.

Integration in die Gesamtplanung

Der Betonscan ist Teil einer umfassenden Bodenradar-Strategie. Die zugrunde liegende Technologie wird auch im Rahmen von Bodenradar und GPR Messungen eingesetzt, etwa bei Baugrundanalysen oder strukturellen Untersuchungen.

Bei Bedarf kann der Betonscan mit einer Leitungssuche kombiniert werden, insbesondere wenn Installationen sowohl im Beton als auch im angrenzenden Boden verlaufen.

Informationen zu projektbezogenen Aufwänden und Kalkulation finden sich im Bereich GPR Kosten.

Wirtschaftliche Vorteile

Ein frühzeitig durchgeführter Betonscan reduziert:

  • Risiko von Strukturbeeinträchtigungen
  • Ungeplante Baustopps
  • Zusatzkosten durch Reparaturen
  • Haftungsrisiken für Bauunternehmen

Die Investition in eine präzise Voruntersuchung trägt zur technischen und wirtschaftlichen Sicherheit des Projekts bei.

Kontakt für Betonscan und Bewehrungsortung

Wenn Bohrarbeiten, Durchbrüche oder Befestigungen in Betonbauteilen geplant sind, ist eine fachgerechte Bewehrungsortung der erste Schritt. Der Betonscan mit Bodenradar schafft Transparenz und minimiert Risiken für Konstruktion und Bauablauf.

Kontaktieren Sie uns, um den Untersuchungsumfang abzustimmen und eine projektspezifische Einschätzung zu erhalten.

FAQ – Betonscan und Bewehrung orten

Was ist ein Betonscan?

Ein Betonscan ist eine zerstörungsfreie Untersuchung mit Bodenradar zur Lokalisierung von Bewehrung, Spannkabeln und eingebetteten Elementen im Beton.

 

Ist der Betonscan sicher für bestehende Gebäude?

Ja, die Untersuchung erfolgt ohne mechanische Eingriffe und ohne Beschädigung der Bauteile.

 

Wie tief kann Bewehrung im Beton erkannt werden?

In der Regel lassen sich Bewehrungselemente innerhalb der gesamten Bauteildicke erfassen, abhängig von Material und Struktur.

 

Kann man Kabel im Beton orten?

Ja, metallische Leitungen sowie Spannkabel können mit GPR zuverlässig identifiziert werden.

 

Ersetzt der Betonscan statische Berechnungen?

Nein. Er liefert zusätzliche Informationen zur tatsächlichen Lage von Bewehrung und Installationen und ergänzt bestehende Unterlagen.

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